Winterlager der Deutschen Diözese
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Während der Butterwoche fanden in diesem Jahr in der Deutschen Diözese mehrere Winterlager für Kinder und Jugendliche statt, an denen Teilnehmer aus verschiedenen Gemeinden zusammenkamen. Im Bayerischen Wald wurde das Jubiläums-Pfadfinderlager der Gruppe „Smolensk“ veranstaltet, im schweizerischen Leysin das traditionelle Jugend-Skilager, und in Ramstein fand ein Kinderlager der Gemeinden Saarbrücken und Bad Homburg statt. Die Lagertage waren erfüllt von gemeinsamem Gebet, Unterricht, Spielen, kreativen Aktivitäten und freundschaftlichem Austausch, was bei den Teilnehmern warme Erinnerungen hinterließ und die Verbindung unter der kirchlichen Jugend stärkte.
Jubiläums-Winterlager der Pfadfindergruppe „Smolensk“ (14.–18. Februar 2026)
"Das war das beste Winterlager, an dem ich je teilgenommen habe!"(Teilnehmer)

In diesem Jahr hatte das Winterlager der Pfadfindergruppe „Smolensk“ (München, Bayern) der Russischen Pfadfinderorganisation ORYUR eine besondere Bedeutung, da es dem Jubiläum des vor 80 Jahren gegründeten 12. Trupps des heiligen Alexander Newski gewidmet war. Das Lager fand im malerischen und verschneiten Bayerischen Wald in der Ortschaft Haidmühle statt.
Im Programm wechselten sich unter der Betreuung der engagierten Leiter Unterrichtseinheiten, handwerkliche Arbeiten, fröhliche Spiele sowie spannende Wanderungen durch den verschneiten Wald ab. Jeden Tag fand auch gemeinsames Lagersingen statt. Am Lager nahm auch der geistliche Betreuer der Gruppe „Smolensk“, Erzpriester und Instruktor Georgij Kobro, teil. Er führte mit allen interessante Gespräche und half mit seinem schönen Bass bei den Singstunden, das Lied „Borodino“ zu meistern. Bemerkenswert ist, dass die meisten der am Lager teilnehmenden Kinder Gemeindemitglieder der Kirchen der Russischen Auslandskirche in München, Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg und Landshut sind.
Der Winter zeigte sich von seiner stärksten Seite: Der Parkplatz des Hauses war so stark eingeschneit, dass die Autos nicht hinausfahren konnten – also musste erst einmal geschaufelt werden!
Nach dem Lager bleibt ein warmes Gefühl der Gemeinschaft mit freundlichen Jugendlichen, die bis zur Abreise fast wie eine Familie geworden sind. Großer Dank gilt dem Lagerleiter, Scoutmaster Grigorij Kobro, sowie allen Organisatoren!
Pfadfinderlieter Maxim Zhedilyagin
Paris, Frankreich
Skilager in der Schweiz
Nach langjähriger Tradition fand vom 15. bis 21. Februar dieses Jahres im schweizerischen Ort Leysin ein jährliches Jugend-Winterlager statt, das von Vertretern der Jugend der Gemeinden Stuttgart und Baden-Baden organisiert wurde.
30 Teilnehmer im Alter von 15 bis 25 Jahren aus Baden-Baden, Mannheim, Stuttgart und Heilbronn verbrachten unter der Leitung von Erzpriester Ilya Limberger aus Stuttgart sechs schöne Tage in dem gemütlichen „Chalet Riant Val“ in dem malerischen, von Bergen umgebenen Ort. Während des Lagers hatte die Jugend reichlich Gelegenheit zum Skifahren, konnte gemeinsam die Butterwoche feiern, neue Bekanntschaften schließen und miteinander ins Gespräch kommen. Vierzehn Teilnehmer standen in diesem Jahr zum ersten Mal auf Skiern und fuhren bereits am Ende des dritten Tages – wenn auch nicht ganz sturzfrei – mit großer Begeisterung die Hänge hinunter.
Die ganze Gruppe ist den Eigentümern des Hauses – der Westeuropäischen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland – sehr dankbar für diese Möglichkeit und hofft, diese Erfahrung im kommenden Jahr wiederholen zu können.
Kinderlager der Gemeinden Saarbrücken und Bad Homburg
In derselben Butterwoche (vom 16. bis 21. Februar 2026) fand im Ort Ramstein ein Winterlager für Kinder der Gemeinden Saarbrücken und Bad Homburg statt, an dem etwa 25 Kinder und Jugendliche teilnahmen. Das regnerische Wetter verlangte von den Organisatoren einiges an Einfallsreichtum, um alle Tage mit Unterricht, Spielen, Theaterproben und Bastelarbeiten in den Innenräumen zu füllen.
Im Mittelpunkt des Religionsunterrichts (nach Altersgruppen aufgeteilt) standen die Evangeliumsgleichnisse der Vorbereitungswochen auf die Große Fastenzeit sowie das Thema der Fastenzeit selbst. Am Dienstag und am Donnerstag wurde die Göttliche Liturgie gefeiert; am Vorabend hatten die Teilnehmer Gelegenheit zur Beichte und zur gemeinsamen Gebetsvorbereitung. Am Abend vor der Abreise fand ein von den Teilnehmern vorbereitetes Konzert statt, bei dem kleine Theaterszenen und musikalische Beiträge aufgeführt wurden.










































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