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Jahreschronik 2025

Offizielles

Weihen

Am 3./16. März 2025 wurde in der Verklärungskirche des Herrn in Bielefeld der Diakon Sergej Nesterov durch Bischof Hiob von Stuttgart zum Priester geweiht und zum Kleriker der Bielefelder Verklärungskirche ernannt.

Am 24. März / 6. April 2025 wurde in der Kirche des heiligen Großmärtyrers Panteleimon in Köln der Diakon Georgij Safoklov zum Priester geweiht und zum Kleriker dieser Kirche ernannt.

Am 30. März / 12. April 2025 wurde Artjom Klimaschewski zum Diakon geweiht. Vater Artjom wurde zum Kleriker der Kirche des heiligen Prokopij in Hamburg ernannt.

Am 21. Juni / 4. Juli 2025 wurde in der Kirche des heiligen Johannes von Shanghai in Heilbronn Manuel Wolschke zum Diakon geweiht und zum Kleriker dieser Kirche ernannt.

Am 9./22. Juni 2025 wurde in der Kirche des heiligen Großmärtyrers Panteleimon in Köln Nicolas Momzikoff zum Diakon geweiht und zum Kleriker dieser Kirche ernannt.

Am 1./14. August 2025 wurde in der Kirche des heiligen Serafim von Sarow in Cloppenburg Nikolai Kulakov zum Diakon geweiht und zum Kleriker dieser Kirche ernannt.

Am 8./21. September 2025 wurde im Kathedralkirche der heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands sowie des heiligen Nikolaus in München der Diakon Sergey Sotnik zum Priester geweiht und zum Kleriker der Kirche Maria-Schutz in der Stadt ernannt.

Am 27. Oktober / 9. November 2025 wurde in der Kirche des heiligen Nikolaus in Stuttgart Sebastian Schmitt zum Diakon geweiht und zum Kleriker der Nikolauskirche in Frankfurt ernannt.Am 15./28. Dezember 2025 wurde Sebastian Schmitt in der Kathedrale in München zum Priester geweiht.

Am 10./23. November 2025 wurde in der Kathedralkirche in München Nikolaj Klein zum Diakon geweiht und zum Kleriker der Kathedralkirche ernannt.

Am 6./19. Dezember 2025 wurde in der Kirche des heiligen Nikolaus in Stuttgart Andreas Limberger zum Diakon geweiht und zum Kleriker dieser Kirche ernannt.

Aufnahme in den Klerus aus anderen Diözesen

Am 5./18. Februar 2025 wurde auf Grundlage eines Entlassungsschreibens Erzpriester Andrii Zurkalo in den Klerus der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland aufgenommen und zum Kleriker der Kirche Aller Heiligen in Dingolfing ernannt.

Im Dezember 2025 wurde auf Grundlage eines Entlassungsschreibens Erzpriester Jewgenij Diakovski in den Klerus der Deutschen Diözese aufgenommen und zum Kleriker der Kirche des heiligen Großmärtyrers und Heilers Panteleimon in Kassel ernannt.

Ausscheiden aus der Diözese

Im Mai 2025 wurde in Übereinstimmung mit seinem eigenen Antrag Erzpriester Andrej Ostaptschuk von seinem Amt als Vorsteher der Kirche des heiligen Großmärtyrers Panteleimon in Köln sowie von weiteren diözesanen Aufgaben entbunden und zur Disposition gestellt mit dem Recht, in eine andere Diözese zu wechseln. Für seine seelsorgerlichen Verdienste wurde ihm Dank ausgesprochen.Zum Vorsteher der Kirche des heiligen Großmärtyrers Panteleimon in Köln wurde Bischof Hiob von Stuttgart ernannt.

Am 20. November 2025 erhielten Erzpriester Slađan Vasić und die Gemeinde des heiligen Nikolaus in Mödling (Österreich) die kanonische Entlassung zwecks Übergang in die Österreichische Diözese der Serbisch-Orthodoxen Kirche.

Gemäß dem Segen des höchstgeweihten Tichon, des Erzbischofs von Rusa, dem Leiter der Diözese von Berlin, wurde Protodiakon Antoniy Smolin für einen Zeitraum von einem Jahr zum vorübergehenden Dienst in die Gemeinde der heiligen Märtyrer Valentin und Pasikrat in Ulm entsandt.

Auf Ersuchen des höchstgeweihten Warsonofij, Metropolit von Sankt Petersburg und Ladoga erhielt der außer Dienst stehende Kleriker der Diözese, Igumen Emilian (Mrdža), den Segen zum Dienst innerhalb der Eparchie Sankt Petersburg.

Amtserhebungen und Befreiungen von Dienstpflichten

Auf Grundlage eines Antrags vom 5. Mai 2024 wurde der mit der Mitra ausgezeichnete Erzpriester Dimitrij Ignatjew von seinem Amt als Vorsteher der Nikolauskirche in Frankfurt sowie der Kirche Aller Heiligen in Bad Homburg entbunden. Für seinen langjährigen seelsorgerlichen Dienst wurde ihm Dank ausgesprochen.

Ebenfalls im Mai 2025 wurde Erzpriester Arkadij Dubrovin von seinen Pflichten als Kleriker der Kirche der Kasaner Gottesmutterikone in Münster entbunden. Auch ihm wurde Dank für seine seelsorgerlichen Mühen ausgesprochen.

Am 5./18. Juni 2025 wurde dem Priester Dimitrij Zhelobnizki aufgrund der Umstände in der Gemeinde Raunheim aufgetragen, vorübergehend in der Kirche der heiligen gerechten Elisabeth in Wiesbaden mitzuwirken.

Am 12./25. Juli 2025 übernahm Bischof Hiob von Stuttgart die Leitung der Kirche des heiligen Innokentios von Irkutsk und des heiligen Serafim von Sarow in Bad Nauheim. Priester Alexej Lemmer wurde zum Kleriker dieser Kirche sowie zum Bevollmächtigten des Diözesanrates für Gemeindeangelegenheiten ernannt, unter Beibehaltung seiner bisherigen Aufgaben.

Am 10./23. Oktober 2025 wurde Priester Andrej German von seinen Pflichten als Kleriker der Kirche des heiligen Großmärtyrers Panteleimon in Köln und der Gemeinde der heiligen gerechten Anna in Düren entbunden und zum Kleriker der Kirche des seligen Prokopij in Hamburg ernannt.

Am 9./22. September 2025 wurde Protodiakon Alexander Kosinski von seinen Pflichten in der Kirche der Geburt der Gottesgebärerin in Nürnberg entbunden und zum Kleriker der Kirche Maria Schutz in Berlin ernannt.

Am 30. Oktober / 12. November 2025 wurde Erzpriester Wjatscheslaw Evsega von seinem Dienst in der Kirche des heiligen rechtgläubigen Fürsten Alexander Newski in Mannheim entbunden und zum Kleriker der Kirche der heiligen Mönchsmärtyrerin Großfürstin Elisabeth in Alzey ernannt.

Am 25. November / 8. Dezember 2025 wurde Priester Michail Suchanow zum Vorsteher der Gemeinde des heiligen rechtgläubigen Fürsten Alexander Newski in Kopenhagen ernannt.

Am 9./22. Dezember 2025 wurde dem Vorsteher der Kirche der Geburt Christi in Hannover, Erzpriester Oleg Vasylenko, zusätzlich die seelsorgerliche Betreuung der Gemeinde des heiligen Clemens von Rom in Aarhus, ohne Entbindung von seinen bisherigen Aufgaben, übertragen.

Interorthodoxe Beziehungen

Am 25. Januar / 7. Februar nahm der Stuttgarter Bischof Hiob als Beobachter an der Sitzung der Konferenz der orthodoxen Bischöfe in Deutschland (OBKD) in Bonn teil. Neben Berichten aus den Diözesen wurde die Frage der Ernennung eines neuen orthodoxen Vertreters im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) behandelt, da Erzpriester Radu Constantin Miron, der die ACK in den Jahren 2019–2025 geleitet hatte, in den Ruhestand ging. Metropolit Augoustinos schlug die Kandidatur seines Vikars – Bischof Emmanuel von Christoupolis – vor. Außerdem wurden Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr des Ökumenischen Konzils von Nizäa besprochen.

Kirche und Gesellschaft

Am 23. Januar / 5. Februar empfing der römisch-katholische Bischof von Augsburg, Bertram Meier, den Metropoliten von Berlin und Deutschland Mark sowie dessen Vikarbischof, den Stuttgarter Bischof Hiob. Die Hierarchen baten um eine Audienz, um sich als neue „Nachbarn“ in Seyfriedsberg vorzustellen und den katholischen Oberhirten kennenzulernen. Im Zusammenhang mit den an das neu erworbene Grundstück angrenzenden katholischen Heiligtümern – dem Klarissenkloster St. Klara und der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild – besprachen die Bischöfe Fragen eines guten nachbarschaftlichen Miteinanders sowie eines respektvollen Umgangs mit der historischen Hauskapelle des Schlosses. Bischof Bertram erklärte sich bereit, die Rekonstruktion des Klosterkomplexes zu unterstützen.

Im Kloster des heiligen Hiob von Pocaev fand ein Treffen der Hierarchen der deutschen Diözese mit dem Generalkonsul der Republik Belarus statt. Während des Besuchs machte sich der Gast auch mit dem neuen Klostergebäude in Seyfriedsberg vertraut.

Am 3. / 16. Juli 2025 besuchte der Generalkonsul der Russischen Föderation, Oleg Krasnizki, die Nikolaus-Kirche in Stuttgart. Ziel des Besuchs war es, die historische Kirche und die Gemeinde als eines der Zentren der russischen Emigration kennenzulernen sowie mit dem Klerus ins Gespräch zu kommen. Herr Krasnizki würdigte mit Dank die aktive Tätigkeit der Gemeinden der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland in Deutschland bei der Bewahrung der russischen Sprache und Kultur sowie ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben des Landes.

Jubiläen

Am Donnerstag, dem 18. April / 1. Mai, wurde in der deutschen Diözese feierlich das 50-jährige Jubiläum des geistlichen Dienstes (Diakon- und Priesterweihe) sowie der Mönchsweihe von Metropolit Mark begangen. Zu den Feierlichkeiten traf der Ersthierarch der Russisch- Orthodoxen Auslandskirche – Metropolit Nikolai – ein, der die wundertätige Kursker Ikone der Gottesmutter nach Deutschland brachte.

Am arbeitsfreien 1. Mai wurde der Erste Hierarch am Morgen im Münchner Dom feierlich empfangen und an der Kathedra eingekleidet. An diesem für Metropolit Mark besonderen Tag wurde die Göttliche Liturgie von folgenden Hierarchen zelebriert: Metropolit Nikolai von Ostamerika und New York, Ersthierarch der ROKA; Metropolit Mark von Berlin und Deutschland; Metropolit Joanikije von Montenegro und dem Küstenland (Serbisch-Orthodoxe Kirche); Metropolit Seraphim von Mittel- und Nordeuropa (Rumänisch-Orthodoxe Kirche); Metropolit Grigorije von Düsseldorf und ganz Deutschland (Serbisch-Orthodoxe Kirche); dem Erzbischof von Rusa, Erzbischof Irinej von London und Westeuropa; Bischof Hiob von Stuttgart sowie der emeritierte Bischof Alexander aus Genf. Den Hierarchen dienten 40 Priester mit, darunter Archimandrit Roman, Leiter der Russischen Geistlichen Mission der ROKA in Jerusalem, sowie 13 Diakone.

Göttliche Liturgie in München am 1.5.25
Göttliche Liturgie in München am 1.5.25

Im Gottesdienst beteten auch Äbtissin Elisaveta, Vorsteherin des Gethsemane-Klosters der heiligen Märtyrerin Maria Magdalena, Äbtissin Maria, Vorsteherin des Frauenklosters in Buchendorf, sowie die Nonne Maria, Administratorin der orthodoxen Schule in Bethanien. Nach dem Gottesdienst überreichte Metropolit Nikolai Metropolit Mark eine synodale Segensurkunde.

Am 5. / 18. Oktober und 6. / 19. Oktober 2025 besuchte Metropolit Mark von Berlin und Deutschland auf Einladung von Bischof Irinej von London und Westeuropa die Züricher Gemeinde der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter. Der Metropolit leitete die Vigil sowie die sonntägliche Göttliche Liturgie. Nach dem Gottesdienst gratulierte er dem Gemeindevorsteher, Erzpriester Peter Sturm, zum 30-jährigen Jubiläum seiner Priesterweihe und überreichte ihm den Orden des Archimandriten Antonin Kapustin.

Am 24. Oktober / 6. November 2025 leitete Metropolit Mark die Göttliche Liturgie in der Kirche der Ikone der Gottesmutter „Freude aller Betrübten“ in Augsburg anlässlich des Patronatsfestes. Eine besondere geistliche Freude war die Überbringung eines Reliquienpartikels der heiligen Märtyrerin Afra († 304), das von der katholischen Schwester Katharina übergeben wurde. An diesem Tag gratulierten Klerus und Gemeinde auch dem Diakon Wladimir Wetzel zum 10-jährigen Jubiläum seiner Diakonweihe.

Am 8. / 21. November 2025 feierten die Hierarchen der deutschen Diözese die Göttliche Liturgie in der Kirche des Erzengels Michael in Ludwigsfeld (München). Die Gemeinde beging das 80-jährige Jubiläum ihrer Gründung sowie den 60. Jahrestag der Weihe der steinernen Kirche. Die im Mai 1945 in Kempten gegründete Gemeinde hat einen langen Weg vom Lagerkirchenraum in einem Gymnasium bis zum heutigen steinernen Gotteshaus in der Achatstraße zurückgelegt. Im Februar 1952 zelebrierte hier auch Erzbischof Johannes (Maximowitsch) den Gottesdienst.

Jugendarbeit

Vom 3. / 16. bis 5. / 18. Mai 2025 fand in Bad Kissingen die gesamtdeutsche Konferenz der orthodoxen Jugend statt. Am Samstag und Sonntag wurden zwei Göttliche Bischofsliturgien gefeiert. Die Konferenz selbst dauerte den ganzen Samstag über. Es wurden wichtige Themen besprochen, die das Leben der orthodoxen Jugend in Deutschland betreffen. Am Abend, nach der Vigil, fand ein kultureller Abend statt.

Am 15. / 28. Juni 2025 fand in Mannheim ein gemeindeübergreifendes orthodoxes Jugendtreffen von russischen, rumänischen, serbischen und griechischen Gemeinden in Deutschland statt. Das Programm umfasste eine Göttliche Liturgie, ein Seminar zum Thema „Orthodoxie und Protestantismus“, eine gemeinsame Mahlzeit und brüderliche Begegnung.

Am 18. Juni / 1. Juli 2025 fand ein Treffen „Girls only“ statt – eine Diskussionsplattform für Mädchen und junge Frauen. Die Veranstaltung wurde von dem Vorstandsmitglied von ROJ DE e.V., Xenia Wagenblass, unter Mitwirkung von Natalia Marcelo organisiert. Etwa 30 Teilnehmerinnen sprachen über die Rolle der Frau in der Orthodoxen Kirche und teilten Erfahrungen aus ihrem geistlichen Leben.

"Herbstgeheimnis"
"Herbstgeheimnis"

Am 31. August / 13. September 2025 fand in Mannheim der zweite Herbstball „Herbstgeheimnis“ statt, der dem heiligen rechtgläubigen Fürsten Alexander Newski gewidmet war. Mehr als 90 Gäste aus verschiedenen Gemeinden Deutschlands nahmen daran teil. Der Ball begann mit einem Gebet und einem Grußwort des Gemeindevorstehers, Erzpriester Sergij Manoschkin. Am nächsten Tag nahmen die Teilnehmer an der Göttlichen Liturgie teil.

Am 20. September / 3. Oktober 2025 fand in Stuttgart der Tag der orthodoxen Jugend statt. Nach der Göttlichen Liturgie wurden Vorträge und Seminare für Jugendliche aus verschiedenen Jurisdiktionen angeboten. Der Hauptvortrag war dem Thema der christlichen Heiligkeit und des geistlichen Weges gewidmet.

Am selben Tag nahmen Vertreter der orthodoxen Jugend an der öffentlichen Aktion „Marsch für das Leben“ in Köln teil.

Die Russische Orthodoxe Jugend Deutschlands veröffentlichte eine neue Ausgabe ihres Rundbriefs „Blagovest – Botschaft der Jugend“.

Bildung

Am 19.–20. Mai / 1.–2. Juni 2025 nahm Bischof Hiob von Stuttgart an der internationalen Konferenz „Das Erbe von Nizäa in der heutigen Orthodoxie“ teil, die an der orthodoxen Fakultät der Universität München stattfand. Der Bischof hielt einen Vortrag über die liturgische Bedeutung des Nicänischen Glaubensbekenntnisses.

Am 30. Juni / 13. Juli 2025 wurde in München das Gedächtnis des heiligen Alexander Schmorell im Gebet begangen. Im Kathedralsobor wurde eine Göttliche Bischofsliturgie unter Teilnahme von Lehrenden und Studierenden der theologischen Fakultät gefeiert.

Klöster

In der neuen Niederlassung in Seyfriedsberg festigt sich das klösterliche Leben zunehmend: wöchentlich wird die Göttliche Liturgie gefeiert und das Kloster empfängt bereits zahlreiche Pilger und Helfer aus verschiedenen Gemeinden Deutschlands, Dänemarks und anderer Länder.

Am 26. März / 8. April 2025 wurde durch den Vorsteher des Münchner Klosters des heiligen Hiob von Pocaev, Metropolit Mark, der Mönch Georgij (Buchlizkij) in das große Schema tonsuriert. Der neue Mönch erhielt den Namen des heiligen Märtyrers Gelasios (aus der Zahl der zehn Märtyrer von Kreta).

Am 15. / 28. August 2025, am Fest der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesmutter, wurde auf dem Berg Seyfriedsberg eine Göttliche Liturgie gefeiert. Der Gottesdienst wurde von Metropolit Mark und Bischof Hiob geleitet. Nach dem Gottesdienst wurde an der Stelle des zukünftigen Altars der Kirche zu Ehren der Entschlafung der Gottesmutter ein Verehrungskreuz errichtet.

Patronatsfest in Buchendorf
Patronatsfest in Buchendorf

Am 28. September / 11. Oktober 2025 wurde im Frauenkloster in Buchendorf feierlich das 20-jährige Bestehen des Klosters begangen. Die Göttliche Liturgie wurde von Metropolit Mark in Konzelebration mit Erzbischof Tichon von Ruz sowie den Bischöfen Irinej und Hiob gefeiert. In seiner Predigt betonte Bischof Irinej die Bedeutung des monastischen Lebens als Zeugnis des lebendigen Evangeliums.

Verlagstätigkeit

Am 24. Januar / 6. Februar 2025 fand in München die erste Konferenz deutschsprachiger orthodoxer Medien statt, organisiert von der orthodoxen Fakultät der Universität München (LMU). Das Treffen diente dem gegenseitigen Kennenlernen und der Besprechung möglicher gemeinsamer Projekte. Daran nahmen Vertreter orthodoxer Verlage in Deutschland sowie verschiedener kirchlicher Initiativen teil.

Vom 10. / 23. bis 12. / 25. Mai 2025 fanden in der katholischen Benediktinerabtei Münsterschwarzach die Tage des christlichen Buches statt. Zum ersten Mal präsentierten mehrere orthodoxe Verlage und Projekte gemeinsam einen Stand. Dies wurde zu einem sichtbaren Zeichen der Vielfalt orthodoxen Lebens in Deutschland und stärkte das Bestreben, künftig eine orthodoxe Buchmesse zu veranstalten.

Im September 2025 wurde die offizielle Website der Deutschen Diözese www.rocor.de erneuert. Auf dem Portal finden sich Informationen über Gemeinden, Klerus sowie ein Archiv der Ausgaben des „Boten der Deutschen Diözese“. Außerdem sind dort alle Ausgaben der Zeitschrift „Kirchliche Nachrichten der Orthodoxen Kirche in Deutschland“ (1951–1971) zugänglich.

Ende des Jahres 2025 veröffentlichte der Klosterverlag gemeinsam mit dem Verlag des Moskauer Patriarchats eine russische Übersetzung von Werken des heiligen Justin (Popović), angefertigt von Metropolit Mark. Herausgegeben wurde der Band „Auslegung des Evangeliums nach Matthäus“. Die Vorbereitung weiterer Veröffentlichungen wurde begonnen.

Das Organisationskomitee zur Vorbereitung des 100-jährigen Jubiläums der Deutschen Diözese setzt seine Arbeit an den „Ergänzenden Menäen der ROKA“ sowie an der internationalen Konferenz „Erbe und Berufung“ fort, die vom 6.–8. Mai 2026 in München stattfinden wird.

Außerdem wird weiterhin an der Vorbereitung eines historischen Sammelbandes über die Deutsche Diözese unter der Leitung des Archivars Anatolij Kinstler gearbeitet. Die Veröffentlichung ist für das Jahr 2027 geplant.

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