Hundertjähriges Jubiläum der Deutschen Diözese
- Der Bote
- vor 4 Stunden
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Die Deutsche Diözese beging das hundertjährige Jubiläum ihrer Gründung mit einer feierlichen Göttlichen Liturgie. Der Gottesdienst wurde vom Ersthierarchen der Russischen Auslandskirche, dem höchstgeweihten Metropoliten Nikolaj von Ostamerika und New York, geleitet, in Konzelebration mit sämtlichen Hierarchen der Russischen Auslandskirche sowie mit Metropolit Petar von Prespa und Pelagonien (Orthodoxe Kirche von Ohrid), Erzbischof Tichon von Ruza, dem Leiter der Deutschen Diözese des Moskauer Patriarchats, Archimandrit Roman (Krassowsky), dem Leiter der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem, sowie etwa 100 Klerikern unserer Diözese und Gästen aus aller Welt.
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Während der Liturgie wurde eine besondere Ektenie des Totengedenkens eingefügt, in der aller verstorbenen Hierarchen, Priester und herausragender Akteure der Deutschen Diözese gedacht wurde.
Vor dem Kleinen Einzug wurde Erzpriester Nikolaj Artemoff für seinen 45-jährigen Dienst in Kirche und Diözese mit dem Recht ausgezeichnet, ein zweites Brustkreuz zu tragen. Für ihren langjährigen Dienst wurden außerdem die Erzpriester Josef Wawniuk und Sergej Manoschkin mit dem Recht geehrt, die Mitra zu tragen.
Nach dem Gottesdienst wandte sich der Ersthierarch mit einem Hirtenwort an die Versammelten. Zunächst gratulierte er seinem Mitbruder, dem höchstgeweihten Metropoliten Mark von Berlin und Deutschland, sowie dem Vikar der Deutschen Diözese, Bischof Hiob, und allen, die zum Wohl der Diözese wirken. Metropolit Nikolaj brachte seine besondere Dankbarkeit gegenüber Metropolit Mark zum Ausdruck – für dessen Vorbild, Güte sowie für die Bewahrung und Weitergabe des geistlichen Erbes der Diözese.
Metropolit Nikolaj betonte, dass die Deutsche Diözese während ihres hundertjährigen Bestehens das Volk im Glauben stärkt und die Jugend in der orthodoxen Tradition erzogen hat. Er hob hervor, dass die Hierarchen der Kirche stets bestrebt sind, in Wahrheit zu handeln.
„Unsere Aufgabe ist es zu erkennen, dass Gott mit uns ist; und in diesem Bewusstsein ist es unsere Aufgabe, etwas von uns selbst darzubringen und Gott zurückzugeben, so wie es unsere Vorfahren getan haben.“
Er rief zudem dazu auf, jener zu gedenken, die ihr Leben der Bewahrung der Kirche und des kirchlichen Lebens, der Erziehung der Kinder und dem Erhalt der Heiligkeit der Heiligen Rus gewidmet haben. Nach seinen Worten wurde der heutigen Generation ein großes Erbe anvertraut, das bewahrt werden konnte, und nun bestehe die Hauptaufgabe darin, dieses kostbare Gut zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen an die kommenden Generationen weiterzugeben.
Anschließend richtete Metropolit Mark ein Grußwort an die Anwesenden. Er dankte für die Anreise der Hierarchen und für die Durchführung des Bischofskonzils in der Deutschen Diözese und betonte: „Es ist eine große Ehre, gemeinsam zu dienen und das hundertjährige Jubiläum unserer Diözese zu begehen.“ Metropolit Mark hob hervor, dass die Deutsche Diözese historisch stets eng mit Russland verbunden war und sowohl schwere Prüfungen als auch freudige Ereignisse mitgetragen habe. Ebenso unterstrich er die Bedeutung, dass an den Feierlichkeiten nicht nur die Hierarchen der Russischen Auslandskirche, sondern auch Vertreter des Moskauer Patriarchats und der Mazedonischen Kirche teilnahmen.









































































































































































































































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