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Über die Počaever Tradition im russischen Exil

Mönchspriester Evfimij (Logvinov) (+2017)

Der Anfang der Klöster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (im weiteren „ROCOR“ oder „Russische Auslandskirche“) steht im Zusammenhang mit dem Namen eines Menschen dem Erneuerer der Druckerei der Počaever Klosters (vor dem ersten Weltkrieg), nach dem ersten Weltkrieg dem Gründer des ersten Klosters der Russischen Auslandskirche in der Slowakei, im weiteren dem Erneuerer und Vorsteher des nun wichtigsten Klosters der Auslandskirche in, welches sich in Jordanville befindet, und im Ganzen dem Vorgesetzten der Druckereibruderschaften der ROCOR, einem Menschen mit einem erstaunlichen Lebensweg, einem aufrichtigen Mönch, einem fleißigen Asketen, einem vom Volk geliebten Missionar, einem russischen Patrioten, dem Archmandriten und Buchdrucker von Pocaev, im Weiteren Erzbischof von Amerika Vitalij (Maximenko).

Gerade er verkörpert die Počaever Tradition im russischen Exil. Daher ist unser erstes Wort über ihn[1].

Bischof Vitalij (Maksimenko)

Der Lebensweg von Erzbischof Vitalij (weltlicher Name Vasilij Iwanowič Maximenko, 1873-1960) kann nicht als leicht bezeichnet werden. Nach dem Abschluss der geistlichen Schule von Mariupol wurde er an der Kiewer geistlichen Akademie aufgenommen, aber aufgrund seiner Teilnahme am gemeinsamen Protest der Studenten gegen die „Betrügerei“ des Ökonomen wurde er im zweiten Studienjahr exmatrikuliert ohne das Recht auf einen Studienplatz in eine anderen Bildungsstätte. Für den zukünftigen Hierarchen trat jedoch der junge Rektor der Geistlichen Akademie von Kazan’ ein Bischof Antonij (Hrapovitskij) von Čeboksary. Er erreichte eine Aufhebung der Studienverbots und half V. Maximenko bei der Immatrikulation an der Geistlichen Akademie von Kazan’. Nach dem Studienabschluss an der Akademie unterrichtete Vater Vitalij, bereits Priestermönch, am missionarischen Alexander-Priesterseminar im Kaukasus.

1902, wiederum auf die Bitte von Vladyka Antonij (Hrapovickij), damals bereits Erzbischof von Volyn’, wird Vater Vitalij durch einen Erlass des Synods zum Typographen des Počaever Klosters ernannt, um das Drucken von Büchern, das noch der heilige Hiob initiiert hatte, dort wiederaufleben zu lassen, und um allgemein die missionarische Tätigkeit zur Aufklärung und Bildung des Volkes zu beleben.

Zu diesem Zweck gründet Archmandrit Vitalij nach seiner Ankunft im Kloster die „Typographische Bruderschaft“ mit einem koinobitischen Typikon. Dies muss besonders hervorgehoben werden, da die Bruderschaft des Klosters selbst weiterhin idiorrhythmisch lebte (d.h. die Mönche lebten für sich und hatten nur in den Gottesdiensten Gemeinschaft – Anm. d. Übs.). Eine interessante Beschreibung eines Arbeitstages in der Bruderschaft finden wir bei eine Pilgerin und Korrespondentin des „Počaever Blattes“ A. Saint-Vincent[2].

Innerhalb von kurzer Zeit (von 1903 bis 1915) erreichte Archimandrit Vitalij eine Erweiterung und eine tatsächliches Aufblühen der historischen Počaever Druckerei[3]. „Zwei alte Maschinen, etwas Schrift, die Zeitschrift „„Počaever Blattes“ („Počaevskij Listok“) mit 100 großteils kostenlosen Abonnenten das war es, was der neue Typograph zur Verwaltung erhalten hatte. Acht Maschinen, alle Abteilungen, die zu einer Druckerei gehören, das „Počaever Blatt“, das 14-tägig erschien mit monatlicher Beilage erschien und 5.000 zahlende Abonnenten hatte, der monatliche „Russkij Inok“ („Russischer Mönch“), der 14-tägige „Škol’nik“ (Schüler), und seit 1913 die tägliche Zeitung „Volynskaja Zemlja“ (Volyner Land), zwei Bücherläden das ist das Ergebnis der zehnjährigen Tätigkeit von Archimandrit Vitalij“[4]. Während die Klosterbruderschaft damals etwa 360 Brüder zählte, „waren in der Typographischen Bruderschaft bis zu 120 - 150 Mitglieder, und der jährliche Umsatz betrug über 150.000 Rubel“[5].

Nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges kam der Versuch, die Poиaever Druckerei zu retten, der Verlust der Druckerei, die polnische Gefangenschaft 1919, ein Erschießungsurteil und die Befreiung davon dank der Einmischung des französischen Botschafters in Polen wiederum auf die Bitte von Mitropolit Antonij (Hrapovickij) und des Mitropoliten von Skopje Varnava (des zukünftige serbischen Patriarchen); danach die Ankunft in Serbien, und schließlich 1923 der Umzug in die Slowakei, in die alte In das alte Prešover Rus’, in das Dorf Ladomirova, dessen Bewohner, Russinen-Karpatorossen, aus der Union zur Orthodoxie zurückgekehrt waren. Gerade aus diesem Grund kam er dort an. Jedoch erschien er hier nicht nur, um das liturgische Leben zu erneuern, sondern auch, „um seinen Traum die Restauration der Druckerei des heiligen Hiob zu verwirklichen“[6]. Vater Vitalij kam dort mit einem Köfferchen voll von Kirchengewändern und kirchlichen Gefäßen an, und als er nach zehn Jahren vom Synod zum Erzbischof von Ostamerika ernannt wurde und Ladomirova verließ, hinterließ er eine typographische Bruderschaft, die bis zu 30 Mitglieder zählte, ein Kloster mit einer Kirche aus Stein, schön geschmückt mit Ikonen und Fresken, eine Druckerei, die sowohl Periodika, (die wichtigste Ausgabe war die Zeitung „Pravoslavnaja Rus’“ („Orthodoxes Russland“)), als auch kirchliche Literatur herausgab. Darüber hinaus betreute die Bruderschaft des Klosters viele Gemeinden.

Ladomirova. In der Kirche.

Nach der Abreise von Vladyka Vitalij nach Amerika setzte die junge monastisch-typographische Bruderschaft, von Archimandrit Seraphim (Ivanov) geleitet, das Werk ihres Abba fort. Das betrifft vor allem den Buchdruck. So wurde 1953 die zweite periodische Zeitschrift „Detstvo vo Hriste“ („Kindheit in Christo“) herausgebracht, und 1939 begann die Herausgabe der theologischen Zeitschrift „Pravoslavnyj Put’“ („Orthodoxer Weg“)[7]. Darüber hinaus konnte die Bruderschaft den Traum ihres Lehrers verwirklichen: Im Herbst 1940 wird im Kloster ein Theologisch-pastoraler Kurs eröffnet.[8].

Heute kann man nur darüber staunen, wie viel sie erreichen konnten. Es ist allerdings charakteristisch, dass einer der Bewohner des Klosters von Ladomirova, Autor der ersten Publikation (des ersten Aufrisses über das Kloster), Archimandrit Nafanail (später Erzbischof) auch das für unausreichend hielt. In seinem Aufriss beklagt er sich „Die Halbe Million der russischen Emigration in Europa hat aus ihren Reihen nicht einmal hundert Menschen für den Dienst an Gott im Mönchsstand ausgesondert. Lediglich ein Viertel dieser nicht einmal hundert Mönche arbeiten in den Klosterwänden des Hl. Hiob. Ein Tropfen im Meer! Ja, wenig Sauerteig säuert manchmal eine große Menge Teig, aber auch der Sauerteig wird in einer bestimmten Proportion hinzugefügt, damit der Teig richtig aufgeht“[9].

Zweifellos wurden sowohl Mitropolit Vitalij als auch seine Ladomirover Mitbrüder zu einem hervorragenden Sauerteig zum Aufgehen des kirchlichen Lebens im russischen Exil. Hier nur ein paar Namen der Bewohner vom Kloster in Ladomirova sozusagen, des Počaever Sauerteigs. Das sind die Mitropoliten und Ersthierarchen der ROCOR Vitalij (Ustinov) und Lavr (Škurla), die Erzbischöfe Seraphim (Ivanov), Nikon (Rklickij), Antonij (Medvedev), Alipij (Ganamovič), Nafanail (L’vov), und natürlich, Vitalij (MAximenko) selbst; die Archimandriten Savva (Struve), Iov (Leontjev), Cyprian (Pyzhov), Antonij (Jamšikov), Flor (Van’ko), Nektarij (Černobyl’), Sergij (Romberg).

Der hl. Hiob in der Druckerei. Fresko aus dem Kloster in München, Obermenzing

Als man im Kloster von Počaev von der Tätigkeit des Archmandriten Vitakij in Ladomirova erfuhr, schickte man 1929 von dort eine Ikone des hl. Hiob mit einem Teil seiner unverweslichen Reliquien nach Ladomirova als ein Segenszeichen seiner Tätigkeit. Diese Ikone stellt den Heiligen bei der Arbeit in der Druckerei dar, und vor dem Krieg stand sie in der Druckerei. „Die Alma mater, das Počaever Kloster schreibt Archmandrit Vitalij 1953 dazu gab uns hiermit sowohl das Recht als auch den Segen, in Ladimirova das große Werk des hl. Hiob weiterzuführen, indem wir der Kirche und dem russischen Volk durch das gedruckte Wort dienen“.[10].

Nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in die Slowakei Ende Juli 1944 waren die Mönche gezwungen, Ladomirova zu verlassen. Der Großteil der Bruderschaft (14 Brüder) siedelte nach langen und Qualen im November 1946 nach Amerika, in das Dreieinigkeitskloster in Jordanville über. Die kleine Bruderschaft des Klosters stand damals bereits ihr Avva, Erzbischof Vitalij vor, und auf diese Weise wurden sie wieder mit ihm vereint.

Dank Erzbischof Vitalij und der Bruderschaft von Ladimirova wurde das Dreieinigkeitskloster zum wichtigsten Kloster der Russischen Auslandskirche. Die wichtigste Aufgabe der Bruderschaft war auch hier das Drucken. Man setzte das Drucken der Ladomirova – Zeitung „Pravoslavnaja Rus’“ (die zum wichtigsten Periodikum der Auslandskirche wurde) sowie der Zeitschrift „Pravoslavnyj Put’“ fort[11]. Da über das Kloster von Jordanville wie auch über das Kloster in Ladimirova bereits vieles geschrieben wurde, werde ich hier nicht im Detail die Tätigkeit dieses Hauptklosters der ROCOR beschreiben, sondern erwähne lediglich das, was, wie mir scheint, weniger bekannt ist.

1946, München, Obermenzing.

In Europa versuchte man, drei Filialen der Bruderschaft zu gründen: eine in Frankreich, in Nizza, worum sich Pristermönch Feodosij (Truševič) bemühte, und zwei in Deutschland: ein Hamburg unter der Leitung deon Archimandrit Vitalij (Ustinov) und in München unter der Leitund von Archmandrit Iov (Leontjev). Alle drei stammten aus der Bruderschaft des Klosters des hl. Hiob in Ladomirova[12]. In der Zeitung „Pravoslavnaja Rus’“ wurde sogar ein Appell von Erzbischof Seraphim (Ivanov) veröffentlicht mit dem Aufruf, sowohl in die Bruderschaft des Dreieinigkeitsklosters in Amerika als auch in diese Filialen in Europa einzutreten[13].

Allerdings klappte es in Nizza nicht, und die kleine Bruderschaft in der Nähe von Hamburg folgte ihrem geistlichen Führer Archimandrit Vitalij (Ustinov), der die typographische Tätigkeit des hl. Hiob erst in São Paulo, dann in Montreal fortsetzte.

Darüber hinaus unternahm noch einer der Brüder von Ladimirova Archmandrit Nafanail (L’vov), der nach dem Krig Bischof in Westeuropa wurde, den Versuch, in Frankreich zwei Klöster zu gründen: Eins in Südfrankreich, in Pau, wo es seit 1867 eine russische Kirche gab (Mönchspriester Panteleimon Rogov war für ihr Entstehen verantwortlich), und ein anderes unweit von Paris, in Ozoir-la-Ferriere, unter der Leitung von Abt Nikodim (Nogajev). Die beiden Mönche gehörten zur Bruderschaft des Klosters des hl. Hiob in München, und Vater Panteleimon kam noch als Laie nach Ladimirova. Allerdings blieben auch diese Versuche einer Klostergründung ohne Erfolg. In Europa „überlebte“ nur die Münchner Filiale, die zur europäischen Nachfolgerin der Bruderschaft von Ladimirova wurde.

Auch in diesem Kloster des hl. Hiob sehen wir eine Entwicklung immer noch derselben Tradition an erster Stelle der Drucktätigkeit. Zu Beginn versammelten sich um Archimandrit Iov (Leontjev) nur fünf Brüder die eigentlichen Initiatoren der Entstehung dieser Klosterfiliale[14]. Dank dem schnellen Wachstum der Bruderschaft und der aktiven Hilfe seitens der damals großen Zahl von Laien, die sich in München befanden, konnten die Brüder innerhalb von kurzer Zeit das für das Kloster gefundene Gebäude restaurieren und in einem der Räume eine Kirche einrichten. Bereits 1946 wurde hier am Festtag der Apostel Petrus und Paulus die erste Liturgie zelebriert, und am Patronatsfest (10. September) zelebrierte Mitropolit Anastasij (Gribanovskij)die erste bischöfliche Liturgie. Am selben Tag weihte er die von Vater Kyprian (Pyzhov) angefertigte Ikonostase[15]. Die Bruderschaft lebte nach dem Typykon von Ladimirova[16]. Ende 1947 waren im Kloster über 30 Brüder[17]. Allmählich jedoch verließ der Großteil der Bruderschaft das Kloster. Sieben von ihnen gingen nach Amerika, wo sie in das Dreieinigkeitskloster eintraten[18], zwei Gruppen gingen, wie oben erwähnt, nach Frankreich, und noch eine – in das Heilige Land mit dem Mönchspriester Ignatij (Rakša)[19]. Ende 1951 waren im Kloster nur noch acht Brüder[20]. Allerdings wohnten in dieser Zeit viele Laien im Kloster. So hatte das Kloster im Jahr 1954 fünfundzwanzig Bewohner[21], von denen nur fünf zur monastischen Bruderschaft gehörten[22].

Hiob (Leont'ev) und Ignatij (Raksha)

Obwohl die Bruderschaft so klein war und die meisten der im Kloster wohnenden Laien alt und krank waren,[23], fuhr die Bruderschaft mit der typographischen Arbeit fort. Besonders erwähnenswert ist die Herausgabe der Heiligenleben, das 1950 begonnen wurde (und leider nicht abgeschlossen wurde)[24], und der orthodoxen Bücher in deutscher Sprache.

Von 1947 bis 1951 wurde im Kloster außerdem die synodale Zeitschrift „Cerkovnaja Žizn’“(„Kirchliches Leben“), von 1952 bis 1971 „Cerkovnye vedomosti“, das offizielle Presseorgan der deutschen Diözese, und 1981 sofort, nachdem Bischof Mark (Arndt), Bischof von Süddeutschland zum Vorsteher des Klosters ernannt worden war, begann das Kloster, die Zeitschrift „Bote der deutschen Diözese“ in russischer und deutscher Sprache herauszugeben. Die Zeitschrift kommt bis heute einmal in zwei Monaten heraus.

Da der Buchdruck hatte mehr missionarischen Charakter, denn er brachte kein materielles Einkommen ein (nur die deutschen Bücher zahlten sich aus), wurde im Kloster das Herstellen von Kerzen eingeführt, das die Bruderschaft nährte. Die religiöse Literatur wurde von Anfang an kostenlos nach Russland geschickt.

Eine Vorstellung von dem Umfang der Arbeit, die von der Bruderschaft geleistet wurde, gewährt der 1959 herausgegebene „Katalog der Bücher, Ikonen und Kreuze“, indem über 100 Artikel verzeichnet sind.

Darüber hinaus wurden in der 50ger Jahren, auf die Initiative des Erzbischofs von Berlin und Deutschland Alexander (Lovčij) hin Versuche unternommen, im Münchener Kloster zwei weitere Traditionen des Klosters in Ladimirova aufleben zu lassen: Die erste war die Durchführung von zweijährigen pastoralen Kursen, und die zweite war das Durchführen von Seminaren für orthodoxe Deutsche. Die Seminare, die ein missionarisches Ziel hatten, fanden von 1952 bis 1956 jährlich statt[25]

Bischof Grigorij (Grabbe), Georg Seide und Bischof Mark (Arndt)

Mit der Übernahme der Klosterleitung durch Vladyka Mark, der seine monastische Erziehung auf dem Athos erhalten hatte, änderte sich das Typikon des Klosters: Es nimmt nun eine mittlere Position zwischen dem traditionellen Typikon der russischen Arbeitsklöster und dem Athostypikon ein. Die Arbeit des heiligen Hiob im Druckwesen hörte jedoch nicht nur auf; im Gegenteil: sie entwickelte sich[26].

Noch eine Fortsetzung der Počaev-Ladimorova-Tradition sehen wir in der Person des Archimandriten (später Erzbischof und Metropolit) Vitalij (Ustinov). Seinem aktiven Temperament nach glich er wahrscheinlich mehr als alle anderen seinem berühmten Namensvetter Erzbischof Vitalij (Maximenko). Diese Ähnlichkeit zeigte sich an erster Stelle im der typographischen Tätigkeit. Überall, wohin der zukünftige Metropolit nach dem DP[27]-Lager Fischbeck versetzt wurde – ob in London, in São Paolo, Edmonton, Montreal — begann die „Bruderschaft des heiligen Hiob von Počaev“ mit dem Herausgeben kirchlicher Bücher. Darüber hinaus ist dem zukünftigen Ersthierarchen der ROCOR der Anfang die die Weiterführung der Herausgabe der Zeitschrift „Pravoslavnie Obozrenie“ („Orthodoxe Umschau“) zu verdanken. Bei alledem blieb Metropolit Vitalij (Ustinov), wie auch Erzbischof Vitalij (Maximenko) stets ein Mönch, der die täglichen Gottesdienste innig liebte. Ähnlich war er seinem Namensvetter auch in der Fähigkeit, mit Menschen umzugehen und sie für die Kirche und das Mönchtum zu gewinnen[28].

Die Tätigkeit der typographischen Bruderschaft des hl. Hiob von Počaev in Ladomirova war von sehr kurzer Dauer, nicht mehr als zwei Jahrzehnte, aber ihre Bedeutung für das kirchliche Leben der russischen Emigration ist kaum zu überschätzen.

Zunächst versorgte die Bruderschaft die Emigration mit kirchlichen Druckerzeugnissen, und die Kirchen mit Büchern für den Gottesdienst (die Druckerei von Ladimirova druckte als einzige in der Emigration in kirchenslawischer Schrift) sowie Kalendern mit Anweisungen für Gottesdienste aus dem Typikon. Darüber hinaus wurde die Tätigkeit der Bruderschaft zu einem guten Sauerteig für die Fortsetzung der Tätigkeit des hl. Hiob in anderen Winkeln der russischen Emigration, indem sie drei monastisch-typographische Bruderschaften erzeugte: in Jordanville, in Montreal und in München. Und es ist verständlich, warum sie alle nach dem hl. Hiob von Počaev benannt wurden, der zum himmlischen Patron der typographischen Arbeit im Kloster sowie der Arbeit am Herausgeben von Büchern in der Russischer Auslandskirche wurde.

In der zuletzt genannten Tatsache sollte man nicht so sehr Elemente des zufälligen Zusammenkommens von Umständen oder der persönlichen Askese eines einzelnen Menschen, d.h. Erzbischof Vitalij sehen. Vielmehr ist es das Anzeichen einer gewissen Bedeutsamkeit und einer geistlichen Gesetzmäßigkeit. Sie ist leicht zu erkennen, wenn man die Entstehungsbedingungen der russischen Klöster der ROCOR mit der Geschichte und den äußeren Lebensumständen vom Počaev-Kloster und mit dem Lebensweg von hl. Hiob selbst vergleicht. Man erkennt zu viele Gemeinsamkeiten für ein zufälliges Zusammenkommen von Umständen.

Zunächst einmal sind es die Bedingungen des Lebens im Ausland sowohl des Klosters von Počaev zu Zeiten des hl. Hiob als auch der Klöster der ROCOR, in nichtorthodoxen Ländern, und als Folge davon, die missionarischen Aufgaben, die diese Umstände vor die Klöster stellen. Die wichtigste Aufgabe ist dabei der Kampf um die Orthodoxie mit Hilfe des gedruckten Wortes. Die Gemeinsamkeit besteht dabei darin, dass das monastische Leben auf dem Borg von Počaev von zwei Mönchen aus dem Kiever Höhlenkloster begonnen wurde, die 1241, ebenso wie später die Mönche der Auslandskirche, von Gewalttätern geflohen waren. Eine Gemeinsamkeit kann man auch darin erkennen, dass sowohl der hl. Hiob als auch Archimandrit Vitalij Zuwanderer/Fremdankömmlinge auf dem Počaever Berg waren und ihr Mönchsleben nicht in diesem Kloster begonnen hatten; Sie beide bemühten sich um die Einführung des Koinobitischen Typikons im Kloster. Vladyka Vitalij war ebenso wie der hl. Hiob dazu gezwungen, am öffentlichen Leben teilzunehmen, und zwar nicht nur dem kirchlichen (der hl. Hiob im Kampf gegen die Union teil; Erzbischof Vitalij in der missionarisch-typographischen Tätigkeit und später im Kampf um die Einheit der Russischen Auslandskirche), sondern auch des rein weltlichen öffentlichen Lebens. So musste der hl. Hiob sein Kloster vor Gericht gegen die Angriffe des Lutheraners Andrej Firlej verteidigen, und er nahm die Schwierigkeiten, welche mit dem Sammeln von Spenden für das Kloster verbunden waren, auf sich, z. B. im Jahr 1626.

Was Erzbischof Vitalij angeht, so waren seine Kontakte zur Welt erheblich breiter. So führte er damals, als Archimandrit in Počaev, eine aktive antirevolutionäre Mission.1905 durchwanderte er das gesamte Volyn’-Gebiet und rief sie Menschen zu Ruhe und Frieden auf[29]. Darüber hinaus war er der tatsächliche Anführer des „Bundes des russischen Volkes“ und der Gründer der Volksbank[30]. Er schuf ein Netz von kooperativen Gesellschaften, Solidarkassen usw.[31] Das Volksvertrauen, dass er seitens der Bauern genoss, erlaubte ihm sogar, die Wahlen der Parlamentsmitglieder zu beeinflussen. Dabei ersetzte die Öffentlichkeitsarbeit von Erzbischof Vitalij nicht sein klösterliches Mönchsleben. Er blieb, wie auch der hl. Hiob, stets an erster Stelle Mönch und war immer ein Beispiel sowohl der asketischen Mühe als auch der gottesdienstlichen, gebetserfüllten Wachsamkeit uns des Fleißes.

Wenn jedoch im Fall des hl. Hiob die Zuwendung zu weltlichen Sorgen gezwungenermaßen geschah, so sieht man hingegen in der Hinwendung zur Welt bei Erzbischof Vitalij eine bewusste Wahl. Auch darin lässt sich eine gewisse Tradition erkennen: die Tradition der missionarischen Bildung des eigenen Volkes durch Mönche. Eine Tendenz zu solch einer Hinwendung des Mönches zur Welt wurde symbolisch angedeutet im Lebensweg des hl. Seraphim von Sarov: Vom Schweigen und Klausur, vom Ausharren im Stehen auf einem Stein (all das symbolisiert das monastische Verlassen der Welt) hin zum Öffnen seiner Zellentür zunächst für die Bruderschaft und dann auch für die Welt.

Die gleiche Bewegung des Mönchtums in Richtung Welt sehen wir auch bei den Starzen von Optina: In ihrem Öffnen der Zellentüren für Laien, was eine solch große Rolle in der orthodoxen Bildung der Angehörigen der Intelligenzklasse Russlands (die den Weg zur Zelle des hl. Seraphim nicht kannten) spielte, kann man ihre Heldentat des Dienstes an Laien sehen. Dabei spielte das Herausgeben von Büchern eine durchaus wichtige Rolle.

Eine weitere Bewegung zur Welt hin sehen wir in der Tätigkeit der hl. Märtyrernonne Elisabeth. Ihr Dienst an der Welt war sozial geprägt. Im Unterschied zum hl. Seraphim und zu den Starzen von Optina geht sie um der Nöte der Welt willen aus dem Kloster, hinaus, wie es auch der hl. Johannes von Kronstadt tut. Er war zwar kein Mönch, lebte aber ein monastisches Leben, indem er das aktive Leben im Gebet, und den täglichen Gottesdienst mit einer ebenso aktiven missionarischen Tätigkeit verband.

Ein Wachsen der missionarischen Hinwendung zum eigenen Volk und eine weitere Bewegung in Richtung Welt sehen wir die Archimandrit Vitalij (wovon bereits weiter oben die Rede war) und bei anderen Ladimirova-Brüdern. „Wir sind es gewohnt, mitten unter dem Volk zu leben und gleichzeitig ein monastisches Leben zu führen“ so fasste später Metropolit Vitalij (Ustinov) die missionarische Erfahrung der Tradition von Počaev-Ladimirova zusammen. Unter den Bedingungen des Lebens im Ausland bestand für sie alle eine der wichtigsten Aufgaben darin, ihre geistlichen Kinder, das Kirchenvolk, vor der Denationalisation zu bewahren. Und während des Krieges bereiteten sich die Mönche von Ladimirova auf das Missionieren auf dem postsowjetischen Gebiet ihrer Heimat vor[32].

Der nächste Schritt der Mönche in Richtung Welt bestand schließlich darin, dieser Welt zu erlauben, sich sozusagen im Kloster niederzulassen. Darüber spricht Metropolit Anastasij (Gribanovskij) in seiner Ansprache, die er bei der Mönchsweihe eines der Bewohner vom Kloster in München hielt.

In dieser Ansprache malt er einerseits das Bild des allgegenwärtigen Vormarsches der modernen Welt (und an erster Stelle den Vormarsch des aggressiven Atheismus) auf das Kloster, ein allgemeines Schwinden des Mönchtums, sogar auf dem Berg Athos. Andererseits spricht er davon, dass auch die Klöster selbst „nun näher an die Welt herantreten müssen, indem sie sich nicht so sehr dem Gebet und der Gottesschau widmen, sondern eher dem Dienst an den sie umgebenden leidenden Brüdern den Hungernden und Dürstenden, dem Kranken und Obdachlosen. Den Letzteren müssen sie manchmal in ihren eigenen Wänden auf Zeit Obdach gewähren und dafür die Stille opfern- So handelten unsere Klöster auch früher in Zeiten der allgemeinen Not[33].

Es ist durchaus möglich, dass diese Meinung des Ersthierarchen eine Art der Beurteilung und ein Gutheißen dessen war, was er im Münchener Kloster gesehen hatte, da solch ein Dienst an den Leidenden in einem Brief des Archimandriten Hiob bildlich beschrieben wird. In diesem Brief denkt Vater Hiob auch darüber nach, wie zwei Welten — die monastische (damals nur 6 Personen!) und die an der Anzahl höhere Laienwelt im Kloster zusammenleben müssen; darüber, wie man einerseits das Gebot der Nächstenliebe erfüllt und andererseits keine Verweltlichung des Klosters zulassen soll[34].

Als eine Form der missionarischen Tätigkeit kann man auch das aktive Heranziehen der Laien zur Arbeit in der Druckerei betrachten.

Bereits in der Druckerei von Počaev arbeiteten viele Laien. Darüber schreibt A. Saint-Vincent und fügt hinzu: „ Man kann glauben dass die typographische Bruderschaft einen guten Einfluss auf das Volk der Volyn’ hat, indem sie seine Kinder zu guten Gewohnheiten der Arbeit und des Gebets erzieht“[35].

Ebenso mit Laien, und zwar mit Prager Studenten, begann Archimandrit den Wiederaufbau der Počaever Druckerei in der Slowakei. Monastisch wurde das Leben der Bruderschaft erst nach der Ankunft der Priestermönche Seraphim (Ivanov), Chrysanph und Philimon vom Valaam-Kloster, sowie Savva (Struve). Aber auch danach waren in der Bruderschaft erheblich mehr Laienbrüder als Mönche[36].

1948, München, Obermenzing

Eine ähnliche Überzahl der Laien gegenüber den Mönchen sehen wir auch in der Münchener Filiale der Bruderschaft[37]. Wichtig ist jedoch, dass bei alledem das monastische Typikon unausweichlich befolgt wurde und es nicht zu einer Verweltlichung des monastischen Lebens kam, sondern im Gegenteil viele Laien begannen nicht nur, ein aktives kirchliches Leben zu führen, sondern traten auch in die Bruderschaft ein. Daher kann man im Heranziehen von Laien zur Arbeit in der Druckerei auch eine Art der Predigt des monastischen Lebenswandels sehen. Ein Beispiel dafür sind zwei Jungen, die in Ladimirova „der schwarze Vasja“ und „der weiße Vasja“ genannt wurden, und die wir heute als den Metropoliten Lavr (Škurla) und den Archimandriten des Dreieinigkeitsklosters in Jordanville Flor (Van’ko) kennen.

Ein anderes Beispiel ist Vladyka Pavel (Pavlov) sowie Archimandrit Feodor (Golicyn), die den monastischen Weg wählten und in vielem dem Beispiel von Archimandrit Vitalij (Ustinov, dem zukünftigen Ersthierarchen der Russischen Auslandskirche) folgten. Ihm hatten sie bereits als Jugendliche in der Druckerei im DP-Lager Fischbeck bei Hamburg geholfen[38]. Erzbischof Vitalij (Maximenko) selbst hingegen kann man als Prediger des Vorbilds, d.h. des „typographischen Mönchtums“ bezeichnen.

Aus allem Gesagten lässt sich erschließen, dass es kein Zufall, sondern vielmehr die Vorsehung Gottes war, dass am Anfang des monastischen Koinobitentums der russischen Emigration im 20. Jahrhundert ausgerechnet ein Mönch wie Archimandrit Vitalij stand, mit seinem Verständnis des monastischen Weges als den Weg eines aufrichtigen Schülers des hl. Hiob.

So, wie die Hand Gottes den hl. Hiob auf den Berg von Počaev führt, führt dieselbe Hand Gottes so scheint es seinerzeit Archimandrit Vitalij in das Kloster von Počaev zum Beleben des Druckwesens, mit dem er vorher nie zu tun hatte. Sie führt ihn dorthin, so scheint es, mit dem bestimmten Ziel, dass er diesen Počaever Druckwesen-Sauerteig abbekommt, der sich als so nützlich für das kirchliche Leben der russischen Emigration erwies.

In einer Ansprache anlässlich eines der Feste des hl. Hiob im Dreieinigkeitskloster wies Erzbischof Vitalij darauf hin, dass die Lebensumstände des hl. Hiob den unsrigen ähnlich sind („da die Kirche auch damals Unruhen und Verfolgungen erlitt“). Danach sprach davon dass „dieselben Aufgaben, die vor dem Heiligen standen, jetzt vor uns stehen — und mögen wir es doch schaffen, die Wege zu gehen, die er gebahnt hat, sowohl in der Sache des persönlichen Heils als auch in der öffentlichen Arbeit.“ Weiter eröffnet er am Beispiel des hl. Hiob selbst das Wesen der Hiobswege. Er erschafft ein Bild des hl. Hiob zunächst als gebetserfüllten Asketen, zweitens als arbeitsfreudigen Menschen, der immer der Erste bei der Arbeit war, und schließlich als Vertreter der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit, der seinen Glauben mutig verteidigte und das Verbreiten des Wortes Gottes als seine Hauptaufgabe ansah. „Sollen diese drei Bilder uns nicht stets vor Augen sein als eine ständige Erinnerung an unsere Aufgaben?“ — schließt Vladyka Vitalij.[39]. Zweifellos ist sowohl Erzbischof Vitalij selbst als auch viele Ladomirova-Brüder und diejenigen, die sie zum Mönchtum führten, gerade diese Wege des heiligen Hiob gegangen.


[1] Der Umfang des Artikels erlaubt uns nicht, die Tätigkeit der im weiteren erwähnten Personen und Klöster von allen Seiten zu beleuchten, und daher beschränken wir uns auf Verweise auf bereits bestehende Publikationen.

[2] Nikolaj Tal'berg, Полвека служения заветам преподобного Иова // Pravoslavnaja Rus' 2 (1953), S. 3—7.

[3] См., напр.: Pravoslavnaja Rus' 2 (1952), S. 5; Pravoslavnaja Rus' 2 (1953), S. 3—7; Pravoslavnaja Rus' 9 (1955), S. 34.

[4] Tal'berg, Полвека служения, с. 3.

[5] Erzbischof Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни, Jordanville 1955, S. 190.

[6] Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни, S. 191.

[7] Verin S. [Erzbischof Nafanail (L'vov)]. Православное русское типографское монашеское братство преп. Иова Почаевского во Владимировой на Карпатах. Краткий обзор его истории и деятельности. Владимирова (Словакия). 1940. Русский Православный календарь на 1941 г., S. 17.

[8] Verin, Православное русское типографское монашеское братство, S. 18– 21. Genauer s.: Mikhail Shkarovskij, Германская Епархия во время Второймировой войны (часть 1): обитель Преп. Иова Почаевского // Vestnik Germanskoj Eparkhii 3 (2000), S. 32—41.

[9] Verin, Православное русское типографское монашеское братство, S. 22-23.

[10] Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни, S. 193. Die wichtigsten Publikationen zur Geschichte des Klosters von Ladimirova: Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни, S. 185–196; Verin, Православное русское типографское монашеское братство. Harbulova L., Ladomirovske reminiscencie: Z dejin ruskej pravoslavnej misie v Ladomirovej: 1923—1944. – Presov 2000. ; Georg Seide, Monasteries & Convents of the гussian Orthodox Church abroad. An Historical гeview, Munich 1990, p. 53 – 60; [Erzbischof Nafanil (L'vov)], Отец архимандрит Корнилий. К пятилетию со дня кончины. Краткое жизнеописание. Типография обители преп. Иова Почаевского Мюнхен-Оберменцинг, 1971; nachgedruckt im Boten 6 (1996), S. 17-25.

[11] Genauere Information zum Dreieinigkeitskloster, s.: Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни; Bobrov N., Краткий исторический очерк строительства Свято-Троицкого Монастыря, Jordanville 1969; Seide, Op. сit., p. 127– 138; Vsevolod (Filip'ev), Остров Божественной любви: Джорданвилльские зарисовки // Moskva 4,5 (2000).

[12] Zur Tätigkeit von Priestermönch Feodosij, s.: Pravoslavnaja Rus' 14 (1947), S. 14-15; № 16, S. 14. Zur Tätigkeit von Archimandrit Vitalij (Ustinov), s.: Pravoslavnaja Rus' 13 (1947), S. 13-14; Pravoslavnaja Rus' 19 (1947), S. 15; Pravoslavnaja Rus' 20 (1948), S. 10-11; Pravoslavnaja Rus' 18 (1976), S. 16.

[13] Pravoslavnaja Rus' 17 (1947), S. 11 – 12.

[14] Zu ihren Namen siehe Bote 5 (1995), S. 30.

[15] I. P. [Mönchspriester Panteleimon (Rogov)]. Обитель в Оберменцинге // Православная Русь 15 (1947), с. 4-9; Pravoslavnaja Rus' 16 (1947), S. 5-8; nachgedruckt: Vestnik Germanskoj Eparkhii 5 (1995), S. 22-30; Pravoslavnaja Rus' 6 (1965), S. 23-31. Siehe außerdem: Pravoslavnaja Rus' 1 (1947), S. 16.

[16] Pravoslavnaja Rus' 17 (1950), S. 13.

[17] Pravoslavnaja Rus' 1 (1947), S. 16; Pravoslavnaja Rus' 18 (1947), S. 14.

[18] См.: Pravoslavnaja Rus' 4 (1949), S. 15.

[19] См.: Pravoslavnaja Rus' 22 (1951), S. 12; Zu Archimandrit Ignatij siehe auch: Pravoslavnaja Rus' 2 (1986).

[20] Pravoslavnaja Rus' 23 (1951), S. 3.

[21] [Erzbischof Nafanil (L'vov)]. Отец архимандрит Корнилий, S. 9; ср.: Православная Русь 10 (1954), с. 12.

[22] Pravoslavnaja Rus' 12 (1955), S. 12.

[23] Pravoslavnaja Rus' 10 (1950), S. 11.

[24] Vestnik Pravoslavnogo Dela 2 (1959), S. 16.

[25] Pravoslavnaja Rus' 21 (1952), S. 6-7.

[26] Die wichtigsten Publikationen zur Geschichte des Klosters des hl. Hiob in München: Seide G. Op. cit., p. 96-106; Обитель в Оберменцинге // Pravoslavnaja Rus' 15 (1947), S. 4-9; [Nafanil (L'vov)], Кончина Священно-Архимандрита Иова, настоятеля обители преп. Иова в Мюнхене // Vestnik Pravoslavnogo Dela 2 (1959); [Nafanil (L'vov)], Отец архимандрит Корнилий, S. 17-25.

[27] DP (Displaced Persons).

[28] Zu Metropolit Vitalij (Ustinov), s.: Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни; Erzbischof Serafim. Славный труженик на Ниве Христовой (К 25-летию Архиерейства преосвященного архиепископа Виталия) // Pravoslavnaja Rus' 13 (1976), S. 4-5.

[29] Tal'berg, Полвека служения, S. 5.

[30] Vitalij (Maksimenko), Мотивы моей жизни, S. 180-182.

[31] [Nafanil (L'vov)], Отец архимандрит Корнилий, S. 9.

[32] Mikhail Shkarovskij, Германская Епархия во время Второй мировой войны.

[33] Pravoslavnaja Rus' 7-8 (1949), S. 15.

[34] Pravoslavnaja Rus' 17 (1950), S. 13-14.

[35] Tal'berg, Полвека служения, S. 6.

[36] Verin, Православное русское типографское монашеское братство, S. 9-11, 16.

[37] Pravoslavnaja Rus' 17 (1950), S. 13.

[38] Zu Vladyka Pavel und Archimandrit Feodor siehe, z.B.: Vestnik Germanskoj Eparkhii 5 (1987), S. 7-11.

[39] Pravoslavnaja Rus' 18 (1950), S. 7-8.

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