
Liebe Leserinnen und Leser des Boten der Deutschen Diözese!
Seit vielen Jahrzehnten übersetzt Metropolit Mark von Berlin und Deutschland die Schriftauslegung seines geistlichen Vaters Justin (Popović), der heute als Heiliger verehrt wird. Metropolit Mark übersetzt das Werk aus dem Serbischen gleichzeitig ins Russische und ins Deutsche. Seit 1986 werden diese Übersetzungen kontinuierlich im Boten veröffentlicht.
Ziel des vorliegenden Projekts ist es, die über Hunderte von Ausgaben unserer Zeitschrift verteilten Auslegungen der Heiligen Schrift des Heiligen Justin zu sammeln, zu digitalisieren und im Internet zu veröffentlichen. Der orthodoxen Tradition der täglichen Lektüre einer kleinen Passage des biblischen Textes folgend, wird die Redaktion des Boten jeden Tag eine neue Passage aus den Schriften des heiligen Justin hier auf der Website sowie auf dem Telegramkanal des Boten der Deutschen Diözese veröffentlichen.
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Hl. Justin von Čelije
Auslegung des Briefes an die Epheser
Belgrad 1983
Eph 6,23–24
8.11.2025
Mit Glauben und um des Glaubens willen wird den Menschen Frieden und Liebe von Gott Vater und dem Herrn Jesus Christus geschenkt. Es gibt keinen Göttlichen Frieden ohne Glauben und Liebe. Und es gibt auch keine Liebe ohne Glauben, oder Glauben ohne Liebe: „Es gibt keinerlei Nutzen von der
Eph 6,21–22 (2)
7.11.2025
Der heilige Chrysostomos verkündet: der Apostel hat nur erwähnt, dass er in Ketten liegt; das Übrige überläßt er Tychikos, dass er ihnen alles erzählt. Alles, was die Dogmen betrifft und die Lehre hat er ihnen schon in seinem Sendschreiben dargelegt, was aber die Nachrichten selbst betrifft, das
Eph 6,21–22
6.11.2025
Das Evangelium Christi ist ganz vom Himmel, aber da es ganz auf der Erde ist im fleischgewordenen Gott Logos, in Seiner gottmenschlichen Persönlichkeit, in Seinem gottmenschlichen Leben, in Seiner gottmenschlichen Taufe, in Seiner Verklärung und Seinem Leiden und Auferstehung, in Seinen
Eph 6,19–20
5.11.2025
Der große Heiden-Apostel, ein so großer Wundertäter und beispielloser Alleskönner, erbittet von den Christen Gebete für sich. Er tut dies angeregt durch das Gefühl der Konziliarität, denn kein einziger Christ rettet sich selbst, getrennt von den übrigen, sondern immer mit den anderen und mit
Eph 6,18 (4)
4.11.2025
Wie in jedem Krieg, so auch in diesem geistlichen, ist es sehr wichtig, und immer wichtig – zu wachen. Wachen: dass der Feind nicht dich nicht plötzlich überfällt, oder mit großen Kräften über die schwächeren Seiten unserer Seele herfällt, oder eine Unzahl von Listen im Kampf gegen uns anwendet.

